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Die Pflanzen des Monats
Februar

Diese Pflanzen bringen Farbe in die ansonsten trübe Jahreszeit.

Die goldgelbe Scheinzypresse 'Ivonne'(Chamaecyparis lawsoniana 'Ivonne') ist ein besonderer Lichtblick im winterlichen Garten, denn sie hat goldgelbe weiche Nadeln. Sie eignet sich mit ihrem dichten, säulen- bis kegelförmigen Wuchs gut für Hecken oder als markante Sölitärpflanze.

Die Winter- oder Schneeheide(Erica carnea) bildet, in Gruppen gepflanzt, regelrechte Blütenteppiche. Das Spektrum der Blütenfarben reicht von reinem Weiß über die verschiedensten Rosa- und Rottöne bishin zu dunklem Rotviolett. Die Hauptblütezeit erstreckt sich von Februar bis April.

Bei der Schmuckblatt- Mahonie(Mahonia bealii), einem immergrünen Strauch mit sehr dekorativem Blattwerk, erscheinen im Februar oder März hellgelbe duftende Blüten, die einen auffallenden Kontrast zu den ledrigen dunkelgrünen Blättern bilden.

Gelbe Sterne für den winterlichen Garten

Ein ebenfalls wenig bekannter Winterblüher ist der aus Ostasien stammende Winter-Jasmin (Jasminum nudiflorum). Seine auffallenden, leuchtend gelben Blüten erinnern an die von Forsythien und wirken je nach Blickwinkel wie leuchtende, kleine Sterne.
Die botanische Artbezeichnung nudiflorum heißt übersetzt nackt blühend und ist ein Hinweis darauf, dass dieser Jasmin seine Blüten schon vor dem Blattaustrieb öffnet. Sie erscheinen, abhängig von der Witterung, von Dezember bis April. Am besten entwickelt sich dieser Winterblüher an einem geschützten, sonnigen bis halbschattigen Standort. Er hat lange, biegsame grasgrüne Triebe.
Sie lassen sich gut an Spalieren festbinden und können auf diese Weise etwa 3 bis 4 m hoch klettern. Der Winter-Jasmin ist ideal, um Hauswände, Mauern oder Pergolen zu verschönern. Ohne Kletterhilfe entwickelt er sich zu breiten, niedrig bleibenden Büschen. Besonders eindrucksvoll ist er, wenn seine langen, schlanken Triebe wie Kaskaden über Mauerkronen herab wachsen. Die gelben Blütensterne kann man sich auch ins Haus holen, denn einzelne Zweige sind im Winter ein schöner Tischschmuck.

All diese Entdeckungen verlocken zu Spaziergängen durch den winterlichen Garten. Sie machen auch neugierig auf weitere botanische Überraschungen, die Mutter Natur noch bereit hält. Wer im eigenen Garten keinen Winterblüher hat und für das nächste Jahr vorsorgen möchte, nutzt am besten die bald beginnende Pflanzzeit, um den Garten mit den Vorboten des Frühlings zu bereichern.
       
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